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Zitate aus "Handbuch des Kriegers des Lichts" -
von Paulo Coelho
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"Ein Krieger des Lichts glaubt.
Weil er an Wunder glaubt, geschehen Wunder.
Weil er sich sicher ist, dass seine Gedanken sein Leben verändern können, verändert sich sein Leben.
Weil er sicher ist, dass er der Liebe begegnen wird, begegnet ihm diese Liebe auch.
Manchmal wird er enttäuscht, manchmal verletzt.
Aber der Krieger weiß, dass es sich lohnt.
Für jede Niederlage gibt es zwei Siege.
Alle, die glauben, wissen das."
"Mancher Krieger des Lichts richtet sein Augenmerk auf die kleinen Wunder des Alltags.
Er ist fähig das Schöne zu sehen, weil er die Schönheit in sich trägt.
Denn die Welt ist ein Spiegel und wirft einem jeden Menschen das Bild seines eigenen Gesichts zurück.
Wenn er sich auch seiner Fehler und Grenzen bewusst ist, so tut der Krieger doch alles um in Krisenzeiten seine gute Laune nicht zu verlieren.
Letztlich bemüht sich die Welt ihm zu helfen, auch wenn alles um ihn herum das Gegenteil zu beweisen scheint."
"...Der Krieger weiß, selbst der fernste Stern am Firmament offenbart sich in den kleinen Dingen der unmittelbaren Umgebung..."
Zitat aus "Der Prophet" - von Khalil Gibran
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Von der Liebe
Wenn die Liebe dir winkt, folge ihr,
Sind ihre Wege auch schwer und steil.
Und wenn ihre Flügel dich umhüllen, gib dich ihr hin,
Auch wenn das unterm Gefieder versteckte Schwert dich verwunden kann.
Und wenn sie zu dir spricht, glaube an sie,
Auch wenn ihre Stimme deine Träume zerschmettern kann wie der Nordwind den Garten verwüstet.
Denn so wie die Liebe dich krönt, kreuzigt sie dich.
So wie sie dich wachsen läßt, beschneidet sie dich.
So wie sie emporsteigt zu deinen Höhen und die zartesten Zweige liebkost, die in der Sonne zittern,
Steigt sie hinab zu deinen Wurzeln und erschüttert sie in ihrer Erdgebundenheit.
Wie Korngarben sammelt sie dich um sich.
Sie drischt dich, um dich nackt zu machen.
Sie siebt dich, um dich von deiner Spreu zu befreien.
Sie mahlt dich, bis du weiß bist.
Sie knetet dich, bis du geschmeidig bist;
Und dann weiht sie dich ihrem heiligen Feuer, damit du heiliges Brot wirst für Gottes heiliges Mahl.
All dies wird die Liebe mit dir machen, damit du die Geheimnisse deines Herzens kennenlernst und in diesem Wissen ein Teil vom Herzen des Lebens wirst.
Aber wenn du in deiner Angst nur die Ruhe und die Lust der Liebe suchst,
Dann ist es besser für dich, deine Nacktheit zu bedecken und vom Dreschboden der Liebe zu gehen
In die Welt ohne Jahreszeiten, wo du lachen wirst, aber nicht dein ganzes Lachen, und weinen, aber nicht all deine Tränen.
Liebe gibt nichts als sich selbst und nimmt nichts als von sich selbst.
Liebe besitzt nicht, noch läßt sie sich besitzen;
Denn die Liebe genügt der Liebe.
Wenn du liebst, solltest du nicht sagen: „Gott ist in meinem Herzen", sondern: „Ich bin in Gottes Herzen".
Und glaube nicht, du kannst den Lauf der Liebe lenken, denn die Liebe, wenn sie dich für würdig hält, lenkt deinen Lauf.
Liebe hat keinen anderen Wunsch, als sich zu erfüllen.
Aber wenn du liebst und Wünsche haben mußt, sollst du dir dies wünschen:
Zu schmelzen und wie ein plätschernder Bach zu sein, der seine Melodie der Nacht singt.
Den Schmerz allzu vieler Zärtlichkeit zu kennen.
Vom eigenen Verstehen der Liebe verwundet zu sein;
Und willig und freudig zu bluten.
Bei der Morgenröte mit beflügeltem Herzen zu erwachen und für einen weiteren Tag des Liebens dankzusagen;
Zur Mittagszeit zu ruhen und über die Verzückung der Liebe nachzusinnen;
Am Abend mit Dankbarkeit heimzukehren;
Und dann einzuschlafen mit einem Gebet für den Geliebten im Herzen und einem Lobgesang auf den Lippen.
Teil einer Rede die US-Präsident Roosevelt im April 1919 an der Sorbonne in Paris gehalten hat
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"... Nicht der Kritiker zählt, nicht derjenige, der mit dem Finger auf den starken Mann weist, wenn er strauchelt oder auf einen tätigen Menschen, der etwas hätte besser
machen können.
Das Ansehen gebührt dem Menschen, der sich tatsächlich in der Arena befindet, dessen Gesicht mit Staub, Schweiß und Blut verschmiert ist und der mutig kämpft und dabei
irrt und immer wieder das Ziel nicht erreicht, denn ohne Irrtum und Unzulänglichkeiten wird keine menschliche Leistung vollbracht; demjenigen, der größte Begeisterung und höchste Hingabe kennt, der
sein Leben für eine ehrenwerte Sache einsetzt.
Im besten Falle wird er den Triumph des Sieges erfahren, im schlimmsten Falle wird er straucheln. Doch selbst im Fallen hat er Größe, denn er hat mutig gelebt und stand
über jenen kleinmütigen Seelen, die niemals Sieg oder Niederlage erfahren haben. ..."
